Licht und Schatten einzufangen ist eines der ursprünglichsten Motive der Fotographie.
Der Schatten ist ein „ Abbild“ eines beleuchteten Objektes und eine selbstverständliche Erscheinung. Wie allem Selbstverständlichen wird dem Schattenbild meist keine Bedeutung zugesprochen, aber es ist doch (wie das Unterbewusste) immer dabei.
Durch Lichtbrechungen hervorgerufene Spitzlichter geben den, meist auf ebenen Flächen, entstehenden Schatten eine dreidimensional wirkende Räumlichkeit.
Oft sind es nur kleinste Schattenbilder mit einer Ausdehnung von weniger als 1cm² -
als eigenständige Form betrachtet eröffnen sich faszinierende Lichtuniversen.
Wie ein Gegenüber der Wirklichkeit, oder Wachen und Träumen.
Solche Erscheinungen aus ihrem Schlaf zu wecken ist die Intention von Georg Kiffmann,
die SW-Photographie die passende Methode diesen Phänomenen gerecht zu werden.












